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PANZERKREUZER POTEMKIN

PANZERKREUZER POTEMKIN
19,90 EUR
inkl. 19 % UST exkl.
Art.Nr.:0012DVD
Lieferzeit: 3-4 Tage

Rekonstruierte Fassung des weltberühmten Films über die historischen Ereignisse von 1905 im Hafen von Odessa von Sergej Einsenstein mit neu bearbeiteter Musik

Der Film behandelt die historischen Geschehnisse um den Panzerkreuzer Potemkin im Jahre 1905:
Die Bedingungen für die zaristische Armee und Marine verschlechtern sich zusehends und die Disziplin wird nur mit härtesten Mitteln aufrechterhalten. Auf dem nahe Odessa ankernden Panzerkreuzer Potemkin weigert sich die Besatzung, verdorbene Nahrung zu sich zu nehmen. Die Offiziere ordnen die Erschießung einiger Matrosen an, um ein Exempel zu statuieren. Als das Exekutionskommando sich weigert zu schießen, kommt es zur Meuterei, in deren Verlauf alle Offiziere, aber auch ein Matrose getötet werden. Sein Leichnam wird am nächsten Tag in den Hafen von Odessa gebracht, wo der Anblick der Leiche bei den Bürgern absolute Solidarität mit den Matrosen auslöst. Ihre Hilfe wird jedoch mit einem Massaker bestraft, als die zaristischen Truppen in Odessa eintreffen. Als schließlich auch die Admiralsflotte in Odessa einläuft, um die Aufständischen zu bekämpfen, steht das Schlimmste zu befürchten. Doch die Mannschaften der anderen Schiffe weigern sich, auf ihre Kameraden auf der Potemkin zu schießen und so kann der Panzerkreuzer unbehelligt auslaufen.

Dieses Meisterwerk des damals noch unbekannten, gerade 28 Jahre jungen Sergej Eisenstein wurde im zwanzigsten Jubiläumsjahr des Aufstands von Odessa gedreht. Auftraggeber war der russische Staat. Dementsprechend war es auch ein Parteifunktionär, der Eisenstein ein Typoskript und eine Zusammenstellung von Augenzeugenaussagen vorlegte, die dem Drehbuch als Vorlage dienten. Eisenstein entwickelte in PANZERKREUZER POTEMKIN eine neue Montagetechnik, die zusammen mit der sich an der Tragödienform orientierenden Struktur des Films die ungeahnte emotionale Wucht erzeugte und dem Regisseur zu Weltruhm verhalf. Die Premiere 1926 wurde ein voller Erfolg, nicht zuletzt deshalb, weil der Film die politische Bedeutung der Revolte überzeugend wiedergab. Auch international erregte das Werk Aufsehen.

Die ursprüngliche Filmmusik zum PANZERKREUZER POTEMKIN stammt von Edmund Meisel. Sie kam am 29. April 1926 in Berlin zur Uraufführung, vier Monate vorher, bei der Premiere des Films in Moskau, waren nur Repertoire-Stücke zu hören gewesen. Meisels Musik galt lange als verschollen und wurde erst spät wiederentdeckt. Bemerkenswert ist der Grad der audiovisuellen Synthese, die Film und Musik erreichen. Der Komponist folgt in Rhythmus, Struktur und Emotion so genau der Handlung, dass das Ton und Bild als organisches Ganzes erscheint. Dabei ist die Musik stark rhythmisch geprägt, zeitweilig dissonant und von Einflüssen aus anderen Musikgenres geprägt.
Weitere Filmmusiken zu PANZERKREUZER POTEMKIN stammen von Nikolaj Krjukow (1949) und von Dmitri Schostakowitsch (1976). Vor allem Letztere ist weitaus bekannter geworden als die Meiselsche Fassung. Tatsächlich planten Eisenstein und Schostakowitsch eine Zusammenarbeit an einem Film, doch kam es nie dazu. Ein Jahr nach Schostakowitschs Tod und zum fünfzigjährigen Jubiläum der Filmpremiere wurde eine Zusammenstellung verschiedener Teile seines symphonischen Schaffens für PANZERKREUZER POTEMKIN erstellt und der restaurierten Version des Films beigefügt.
Auf dieser DVD ist allerdings die geniale Filmmusik Edmund Meisels in einer Einspielung des Deutschen Filmorchesters Babelsberg unter Helmut Imig zu hören.

 

PANZERKREUZER POTEMKIN PANZERKREUZER POTEMKIN PANZERKREUZER POTEMKIN


Diesen Artikel haben wir am Dienstag, 27. Mai 2008 in unseren Katalog aufgenommen.