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DER LETZTE MANN

DER LETZTE MANN
19,90 EUR
inkl. 19 % UST exkl.
Art.Nr.:0013DVD
Lieferzeit: 3-4 Tage

Friedrich Wilhelm Murnaus bekannter Film über den Portier des Hotels „Atlantic“ in restaurierter Fassung mit neuer Musik

Der Portier des Hotels „Atlantic“ ist stolz auf seinen Beruf und seine Stellung und ein allseits bewunderter Mann im einfachen Milieu seines Zuhauses. Statussymbol seines Rangs und seiner Würde ist seine Portiersuniform. Doch fällt ihm mit zunehmendem Alter die körperliche Arbeit immer schwerer, woraufhin er zum Toilettenmann wird. Für die Hochzeit seiner Tochter stiehlt der alte Mann die Portiersuniform, da er seine Herabsetzung nicht eingestehen möchte, wird jedoch entlarvt und verlacht. Derart bloßgestellt fügt er sich in den neuen Dienst auf der Herrentoilette des Hotels. Da stirbt jedoch ein reicher Hotelgast in den Toilettenräumen und vermacht seinen gesamten Besitz dem ehemaligen Portier, der nun als umschwärmter Gast im Hotel ein- und ausgeht.

DER LETZTE MANN, 1924 uraufgeführt, gilt als Meilenstein in der Stummfilmgeschichte und als Höhe- und Wendepunkt in Friedrich Wilhelm Murnaus Schaffen. Der enorme Aufwand, mit dem dieser Film sowohl finanziell als auch logistisch gedreht wurde, verhindert jedoch nicht die Fokussierung auf das Schicksal und die psychologische Tragödie der Hauptgestalt. Murnau verwandte in seinem Werk nur einen einzigen Zwischentitel, setzt also völlig auf die Sprache der Bilder. Dies gelingt umso besser, als er erstmals revolutionierende Kameratechniken einsetzte, die heute allseits gebräuchlich sind: Schatteneffekte, Mehrfachbelichtungen und die so genannte „entfesselte Kamera“, die zoomt, fährt, schwenkt, auf Rollwagen, Kräne, Seilbahnen und am Körper des Hauptdarstellers Emil Jannings montiert sowie ohne Stativ gehandhabt wurde. Nicht zuletzt deshalb wurde DER LETZTE MANN ein Welterfolg und der internationale Durchbruch Murnaus.
Die Rekonstruktion des originalen Films erfolgte anhand einer Kopie der amerikanische Exportfassung und einer Reihe von weiteren Kopien, die teilweise von Vermischungen unterschiedlicher Fassungen des Films gemacht wurden.

Den Kompositionsauftrag für DER LETZTE MANN erhielt der in Berlin lebende italienische Komponist und Arrangeur Giuseppe Becce. Wie damals durchaus üblich, schrieb er nur für ausgewählte Sequenzen des Films eigene neue Musik und füllte andere Teile durch bereits vorhandene Repertoire-Stücke anderer Komponisten auf. Die Aufgabe, anhand der erhalten gebliebenen Klavierdirektion und Violinstimme eine Rekonstruktion der Originalpartitur vorzunehmen, übernahm Detlev Glanert, der sich ganz in die Persönlichkeit und den Stil Becces einfühlte. Er instrumentierte und füllte die vorhandenen Teile auf und ersetzte die Fremdstücke anderer Komponisten durch im Becce-Stil komponierte Stücke.
Diese geglückte Bearbeitung ist für diese DVD vom Sinfonieorchester des Saarländischen Rundfunks unter der Leitung von Frank Strobel eingespielt worden.

 


Diesen Artikel haben wir am Dienstag, 27. Mai 2008 in unseren Katalog aufgenommen.